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2. Januar 2005 um 19:48 Uhr #2988792
@Bathory: da hab ich keine Schwierigkeiten, ich habe nichtmal mit meinem Personalleiter über Piercings gesprochen, ich hab die freiwillig rausgenommen (jeden Abend wieder rein…) um mir nach der Ausbildung die Möglichkeit einer übernahme nicht zu verbauen! Aber derartige Weitsicht fehlt einigen!
2. Januar 2005 um 19:48 Uhr #3023817gg ich versteh nich warum man sich da so reinsteigern muss und leute beleidigen…
aber auch nochmal für dich:
er lässt sich nicht piercen, weil andre es toll finden – ich auch nicht. und ich tus nich raus, nur weil sichs jemand einbildet.und mir isses auch ladde, wenns jemand rausnimmt. ich hab nirgendwo gesagt dass das jemanden zu nem schlechteren menschen macht. ich tus halt nicht. ferddich.
und ich hab auch nicht gesagt, dass ich mich für besonders individuell halte – lediglich, dass ich prinzipien habe, an die ich mich halte.
Anonym
Gast@2. Januar 2005 um 19:54 Uhr #3006103@ cassandra. ja leider, ich finds traurig. bei mir wars auch so, da ich auch keine lust hab auf der stra??e zu sitzen und dem staat auf der tasche zu liegen lass ich auch nur das machen was ich verstecken kann. ich sa?? wegen dem septum sogar extra ewig beim piercer um ne möglichkeit zu finden dass ding zu verstecken weil er mir nicht von anfang an nen keeper reinmachen wollte. wenns nicht gegengen wär hätt ichs schweren herzens auch lassen müssen
Anonym
Gast@2. Januar 2005 um 22:26 Uhr #3008722@cassandra
wieso haste denn nicht mit dem personalchef, ausbildungsleiter o.ä. gesprochen? egal welche meinung der auch vertreten mag, aber man kann sich doch mal drüber unterhalten oder nicht? verstehe da deine haltung nicht…2. Januar 2005 um 22:43 Uhr #3221958weil ich keine Lust auf Vorurteile hatte… Außerdem juckt es mich nicht so sehr ob ich die Dinger drin habe oder nicht!
3. Januar 2005 um 14:01 Uhr #3201312Ach hör mir auf… meine tattoos am bein mach ich mir immer noch heimlich weil meine Eltern das nicht wissen dürfen (und das mit 20. .tsssstssss)… so nach dem motto „noch ein tattoo und du kannst dir ne Wohnung suchen“ *g
Ich hasse ehr die Situation das Eltern versuchen in die persönlichen Vorstellungen/Idealien des Kindes einzugreifen durch intolleranz und versuchen ihre Ansichten und ihre Kinder zuprojezieren.
Das selbe war mit’m labret Piercing.. wollte ich schon immer haben.. schon seit 16 oder so… Und was war.. ich mu??te bis 18 warten (wollte es immer noch so, wie am 1. tag) und meine Eltern hatten deswegen auch riesen terz gemacht…
Finds schon irgendwie blöd @ Eltern, dass man sich nicht frei entfallten kann.
Ich mein es ist halt meine Entscheidung @ Tattoo und ich muss halt damit herum laufen…-so seh ich das zumindestens 😉
Von daher „JEDEM DAS SEINE – MIR DAS MEINE ^^“
3. Januar 2005 um 15:06 Uhr #3130175…und mir das meiste!
3. Januar 2005 um 18:36 Uhr #2983406Naja, alles kann man auch nicht nach dem Job ausrichten, eine Arbeitsplatz zweifelsohne wichtig, aber das ganze Leben nur nach dem Arbeitsplatz auszurichten wäre imho auch der falsche Weg.
Ausserdem was bringt dir ein unbefristeter Arbeitsvertrag schon für ein Sicherheit. Kurzfristig ist es sicher schwieriger und unwahrscheinlicher auf der gekündigt zu werden, aber auch ein unbefristeter Arbeitsvertrag ist eine Garantie gegen Arbeitslosigkeit auf Lebenszeit. Wer heute einen unbefristeten Arbeitsvertag hat, kann in zwei oder drei Jahren genauso arbeitslos sein.
3. Januar 2005 um 18:59 Uhr #3233976jap… Arbeistlos kann er sicherlich werden… und mit Tattoo inner Fresse wirds sicherlich nicht einfacher dann was neues zu finden! Aber ich wiederhole mich. Ich klink mich aus!
3. Januar 2005 um 20:32 Uhr #2999953ich komm mit 🙂
4. Januar 2005 um 1:47 Uhr #3049936also meine professoren denken sich schon ihren teil… und besonders als ich jetz im praktikum war, hab ich die auffälligen piercings rausgenommen… denn ich möchte mal einen job und da is mir auch wichtig, was die profs dazu sagen… auch studenten werden schließlich mal in die berufswelt entlassen… ich pack es nich, dass man da hängt: „die müssen mich so tolerieren, wie ich bin“… ich denke auch, ich bin ich und veränder mich für niemanden… aber das bin ich in der freizeit… denn ich will mal arbeiten, ich will mein eigenes geld verdienen… ich versteh niemanden der sich die fresse zutackert oder sich offensichtlich offenliegende stellen zuhacken lä??t und dann sagt, ich kann ja auch putzen gehen… leute kauft euch hirn!!! herrgott!!! gibt es in diesem verdammten land nicht genug arbeitslose? geht es diesem land nicht schlecht genug??? alle, denen ihr zukünftiger beruf egal ist und die lieber geld vom staat erschnorren, die ticken doch nich mehr sauber im kopf!!! basta!!!
4. Januar 2005 um 13:25 Uhr #3033940standing ovations
5. Januar 2005 um 1:43 Uhr #3211437Letztens beim Tätowierer…….
Da sa?? ein Kunde, der beide Arme tätowiert hatte und die Beine ebenfalls.
Ihn fragte ich dann auch, wie er das beruflich hinbekommt. Er arbeitet als Maler in einem Krankenhaus und da ist es egal, wo er tätowiert ist. Eine der wenigen Ausnahmen, wo man auf so ein tolerantes Umfeld treffen wird. Er ist zu beneiden.Ich kann mir vorstellen, dass es in handwerklichen Berufen eher möglich ist, seinen Neigungen freien Lauf zu lassen, als vielleicht im Bankensektor, was Piercings und Tattoos angeht 😉
Wenn demnächst mein neues Tattoo kommt, werde ich auch darauf achten, dass bekleidet nicht zu erkennen ist, was ich „drunter“ trage.
Marc
5. Januar 2005 um 3:04 Uhr #2931871ob das im handwerk leichter is, is auch ne frage… ich glaub nämlich nich… n kumpel von mir is gas-wasser-scheiß-irgendwas und der mu??te sein helix und sein augenbrauenpiercing rausnehmen… ich glaube, das kommt ganz auf den arbeitgeber an… ne freundin von mir hat n labret und arbeitet in nem Großen konzern als industrie-kauffrau und darf es sogar während der arbeit drin behalten…
5. Januar 2005 um 3:32 Uhr #2924363hm, frag ich mich auch. allerdings hatt ich noch nie handwerker ohne tattoo oder suff-müff ausm mund…
prinzipiell glaub ich schon, dass es im handwerk toleranter/lockerer zugeht als bei uns im büro – was auch verständlich ist5. Januar 2005 um 18:33 Uhr #3019277Ich kenne ja arbeitstechnisch beide Seiten.
Mein früherer Job war als Verkäufer in einer Fotokette mit einem ziemlich konservativen Filialleiter. Ich habe wie cassandra meine Piercings morgens 5 Minuten vor Ladenöffnung die Ringe aus den Ohren getan und abends nachdem die Tür zu war wieder reingetan – so what. Mit der Zeit wurde das sogar zu einer Art Ritual, soda?? ich immer genau wu??te (im Sinne von geistig umschalten) wann mein Privatleben beginnt.
Jetzt arbeit ich in einem Büro ohne Kundenkontakt (Sysadmin) mit extrem toleranten Vorgesetzten und anfangs habe ich dieses Ritual freiwillig beibehalten. Ich bin sogar darauf angesprochen worden, warum ich die Ringe immer rausnehme.
Erst als ich heuer (bin jetzt 2 Jahre dort) anfing zu dehnen, habe ich sie auch tagsüber dringelassen und es hat sich für mich nichts geändert (außer ein paar interessanten/witzigen/öden Gesprächen in der Kaffeeküche) – nichts hei??t: nicht schlechter aber auch nicht besser als vorher – ich bin noch immer derselbe, meine individuelle Persönlichkeit ist deswegen nicht wertvoller oder sonstwie verändert.Bei mir hat das zwar erst mit 20 begonnen aber ich kann verstehen, da?? Jugendliche Körperschmuck haben wollen – als Trost sei gesagt: Vorfreude ist die schönste Freude und man kann auch ohne Tattoos oder Piercings eine Weile leben. Es ist schon klar, da?? sich die Reife eine 17 3/4jährigen in drei Moanten nciht besonders erhöhen wird aber andererseits wenn einem das zukünftige Schmuckstück wirklich soviel wert ist, kann man auch darauf warten – auch das Verzicht bildet den Charakter.
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