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23. Februar 2005 um 13:59 Uhr #2780921
Aloha!
Also mein Mitbewohner spielt seit geraumer Zeit mit dem Gedanken, sich (am Oberarm) inken zu lassen. Allerdings hat er starke Neurodermitis, mit Ausschlägen und allem Drum und Dran.
Sollte der da auf irgendwas achten? Ich hab ihm (Diletant der ich bin) gesagt, er solle sich doch gerade wegen der Neuo hacken lassen, am besten komplett zu, damit man nix mehr sieht….
Any hints? Einen Tätowierer zu fragen wäre vermutlich die beste Idee, solange der nicht Profit riecht..
23. Februar 2005 um 14:38 Uhr #2841591:das ist zwar schon mehrfach hier behandelt worden ( mü??te unter suche zu finden sein 😉 ) aber ich versuchs mal möglichst kurz zu erklären. genauso unterschiedlich wie die ursachen für neuro bei den einzelnen betroffenen sind, ist es schwer vorauszusagen, wie bertoffene haut auf tätowierung reagiert. prinzipiell würde ich als tätowierer keine akut betroffene stellen tätowieren. diese stellen sind schon empfindlich genug gegenüber alltagsreizen und müssen nicht noch verletzt werden. damit meine ich hautstellen, die offensichtlich rot und gereizt sind und die zum abschuppen neigen. sollten diese stellen schubweise betroffen sein, ist außerhalb des schubes zwar tätowieren trotzdem nicht einfach, weil selbst dann die region von mehr toter haut bedeckt ist als nicht betroffene haut, aber durchaus mit etwas sorgfallt möglich. diese toten hautschichten, die neurodermitis mit sich bringt lassen das nachstechen wahrscheinlicher werden, weil die nadel mit der farbe einfach durch mehr schichten mu?? bis sie ihre farbe dorthin bringen kann wo sie sich permanent bindet. vor dem tätowieren eincremen kann da zwar helfen, macht allerdings auch das aufdrucken oder aufmalen des motives schwieriger, weil auf eingecremter haut stift und druck schlechter halten…ein teufelskreis…grins.
ganz schwierig ist die voraussage, ob die tätowierte haut später weniger oder eher betroffen sein wird als vorher. es gibt menschen, wie hier schon gepostet, die auf tätowierten stellen überhaupt keine neuro mehr bekommen. herzlichen glückwunsch…tätowieren als mdizinische indikation…
es kann aber auch durchaus anders verlaufen. ich haben einen fall in meiner kundschaft der an frisch tätowierten stellen zu akuten schüben neigt, was der abheilung nicht gerade zuträglich ist. dadurch wird die farbe bei ihm an den stellen blasser. schade ! ich glaube, da?? menschen, die auf umweltreize mit neuro reagieren eher gefahr laufen schlechter aufs tätowieren zu reagieren als die, die psychosomatische auslöser für schübe haben. aber wie gesagt, es gibt keine regeln oder verbindliche voraussagen.
abschließend bleibt zu sagen, da?? eine schubfrei zeit die beste zeit zum tätowieren ist. wer neurodermitis hat sollte seinen tattoo-termin so planen, da?? möglichst wenig stress im umfeld entsteht. such dir außerdem einen tätowierer, der ein bi??chen ahnung davon hat, der hat im falle eines vorher auftretenden schubes auch verständnis, wenn du den termin verschieben willst….so, hoffe das hat alle deine fragen abgedeckt…gru?? ralf23. Februar 2005 um 16:25 Uhr #2843163copy>paste
23. Februar 2005 um 16:32 Uhr #2844753haha…is klar. ich arsch. hab mich selber kopiert, bin ich jetzt doppelt?
23. Februar 2005 um 16:44 Uhr #2846356Keine Ahnung! Stehste neben dir?
Anonym
Gast@23. Februar 2005 um 17:04 Uhr #2847956Vielleicht kann ja auch ein Hautarzt Auskunft geben. Ansonsten s.o….
24. Februar 2005 um 11:21 Uhr #2849561weiß nicht, ich duck mich immer wenn ich mich versuche zu erwischen, deshalb find ich auch nie zu mir selbst….
24. Februar 2005 um 14:33 Uhr #2851187Dat nenn ich mal wirklich n emanzipierten Schizo 😉
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mainzel…nicht bös gemeint!…24. Februar 2005 um 14:53 Uhr #2852834wen haste denn gemeint ? mich oder etwa mich ?
24. Februar 2005 um 15:11 Uhr #2854473naja also bei mir hat sich nichts bemerkbar ge´macht! hab allerdings auch nur ne leichte
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